LCD oder Plasma Fernseher?

Beim Kauf von einem Fernseher muss der Verbraucher sehr viele Dinge in den Preis- und Leistungsvergleich einbeziehen. Während der Röhrenfernseher schon seit einigen Jahren nicht mehr im Trend liegt, ist die Frage, ob LCD oder Plasma Fernseher für die Verbraucher heute eine Frage, die sie sich gut überlegen müssen. Im Elektronikhandel stehen die beiden Fernsehtypen häufig Seite an Seite, auch wenn sie auf dem Markt harte Konkurrenten sind. Doch diese Aufstellung ist bei den Händlern schon eine Art von Taktik. Denn bevor der Berater kommt, sollen die Verbraucher erst einmal selbst schauen, was für sie in Frage kommen würde. Dabei können die Verbraucher jedoch häufig nur nach der Optik gehen. Denn was an Technik hinter LCD oder Plasma Fernseher steckt, sind die Verbraucher mehr oder weniger uninformiert. Doch hierfür gibt es Aufklärungsseiten im Internet und auch das Fachpersonal in den Geschäften, die auch in groben Zügen dem Verbraucher gerne erklären, was hinter der Technik von LCD oder Plasma Fernseher steckt.

Vorteile liegen auf der Hand

Weniger auf die Technik von LCD oder Plasma Fernseher kommt es den meisten Verbrauchern jedoch an, was LCD oder Plasma Fernseher leisten können und wo die Vorteile liegen, die LCD oder Plasma Fernseher jeweils bieten. Unterscheidungsmerkmale gibt es sehr viele im Bezug auf die LCD oder Plasma Fernseher. Hierzu gehören vor allem Farben, Schwarzwerte und Kontrastverhältnis, die von den verschiedenen Fernsehtypen unterschiedlich dargestellt werden. Bei einem Plasma-Gerät wird jedes Pixel einzeln beleuchtet. Schwarze Bildteile werden somit auch angestrahlt. Diese Geräte bieten daher höhere Kontraste und auch sattere Farben als die LCD-Geräte. Diese haben aber ein konstantes Hintergrundlicht und blockieren so den Licht-Durchlass bei der Schwarz-Anzeige. Ein LCD-Gerät enthält dabei mehrere Hundert separat ein- und abschaltbare Hintergrund-LEDs.

Reaktionszeit ein Kriterium

Für sehr viele Verbraucher spielt aber vor allem die Reaktionszeit eine Rolle. Auch hier sind die Plasma-Geräte eindeutig im Vorteil. Und zwar aus dem Grund, weil jeder Pixel unabhängig arbeitet. Die LCD-Geräte indes haben immer einen kompletten Zyklus zwischen den Zuständen „beleuchtet“ und „unbeleuchtet“. Und dieser Zyklus ist von Gerät und Hersteller unterschiedlich. Jedoch stellen hier 25 Millisekunden das Maximum dar. Schnelle LCD-Geräte kommen mit 2 Millisekunden aus. Längere Reaktionszeiten können aber unschöne Nachzieheffekte zur Folge haben. Und dies ist ein Problem, das die Plasma-Geräte nicht kennen. Eine Reaktionszeit wird hier in der Beschreibung oft gar nicht angegeben, weil diese sehr, sehr gering ist.

Preise schwanken stark

Für die Verbraucher, die ihr Gerät nur in einem extremen Betrachtungswinkel aufstellen können, sollten sich auf jeden Fall für einen Plasma-Fernseher entscheiden. Diese Geräte haben nämlich die Möglichkeit auch von einer seitlich versetzten Betrachtung aus ein gutes Bild zu liefern. Was schließlich die Bildschirmgröße angeht, dann dominieren auch die Plasma-Geräte. Aber auch einige LCD-Modelle weisen heute schon über 50 Zoll (1,27 Meter) Bilddiagonale auf. Doch auch die Größe hat natürlich ihren Preis. Denn die Größe trägt auch dazu bei, dass Plasma-Geräte teurer sind, als LCD-Geräte. Doch gelten wiederum LCD-Geräte als mehr Stromverbrauchend als Plasma-Geräte. Denn diese benötigen eine konstante Energie für die Bilddarstellung, und zwar bedingt durch die stets eingeschaltete Hintergrundbeleuchtung. Insgesamt schnitten die Plasma-Geräte besser ab als die LCD-Geräte, vor allem was die Technik angeht.

Foto: Spectral-Design – Fotolia

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